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Friedhofsgesflüster


mit der schwarzen Witwe


Eine Erlebnisführung der anderen Art über den Alten Friedhof in Offenbach

"Von Leichenbittern, Totenkronen und Wiedergängern"

am 13. Oktober 2018 um 19:00 Uhr


um Anmeldung wird gebeten

Infos und Anmeldung unter: www.friedhofsgefluester.de
Treffpunkt: Alter Friedhof, Haupteingang, Friedhofstraße 21, 63065 Offenbach
Kosten: 12,- €

Am Samstag, den 13. Oktober führt die schwarze Witwe die Besucher erstmalig über den Alten Friedhof in Offenbach und taucht mit den Besuchern ein in die Bestattungskultur des 16.-19. Jahrhunderts. Dabei wird der Bogen von den Bestattungsbräuchen bis hin zum Aberglauben gespannt, untermauert und immer wieder von ihrem persönlichen Schicksalsschlag.
Bei dieser Dame handelt es sich um eine historische Figur aus dem Jahr 1898, die den Besuchern den Tod und die Trauerkultur anhand der vergangenen Zeiten nahe bringen möchte.
Also wenn Sie diese außergewöhnliche Dame aus der Vergangenheit einmal kennen lernen wollen und darüber hinaus erfahren möchten, was Totenkronen und Leichenbitter sind und was die Taube mit dem Tod zu tun hat, sollten Sie diese einzigartige Führung nicht verpassen.
Aber Vorsicht, wer einmal zu lange in ihre dunklen Augen blickt, erliegt ihrem Willen.




Tag des offenen Denkmals, Sonntag, den 09.09.2016 ab 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr


Der Alte Friedhof Offenbach zählt zu den kulturellen Schatzgruben Hessens. Mit seinen teils über 100 Jahre alten Bäumen und Grabstätten, die mehr als 180 Jahre alt sind, spiegelt er Kultur und Natur verschiedenster Generationen wieder. Der Alte Friedhof wurde im Jahr 1832 angelegt. Die erste Beisetzung fand noch im selben Jahr am 16.12. statt. Er war Offenbachs dritte Begräbnisstätte und wurde als Ersatz für den ehemaligen Stadtfriedhof am heutigen Wilhelmsplatz angelegt. Hier findet der interessierte Friedhofsbesucher u.a. kunsthistorische Grabmale alter Offenbacher Familien. Auch der erste Staatspräsident des Landes Hessen Carl Ulrich (1853-1933) liegt hier begraben. 1898 wurde auf dem Alten Friedhof in Offenbach das fünfte deutschlandweite Krematorium in Betrieb genommen. Das Krematorium ist heute nicht mehr erhalten, die Türen der Öfen wurden an der Friedhofsmauer zur Mühlheimer Straße angebracht. Die Friedhofsanlage mit Parkcharakter biet et den Offenbachern nicht zuletzt wegen seines reichhaltigen Pflanzenbestandes ausreichend Gelegenheit zum Inne halten aber auch zur Erholung.

Führung

Hans-Georg Ruppel, Historiker und langjähriger Leiter des Offenbacher Stadtarchivs führt um 11:30 Uhr Interessierte über den sehenswerten historischen Alten Friedhof. Treffpunkt ist am Haupteingang des Alten Friedhofs in der Friedhofsstraße 21.
(Keine Anmeldung erforderlich)

Das "Krummsche-Mausoleum"...

... ist in der Zeit von 11:30 bis 15:30 Uhr zur Besichtigung geöffnet. "Dein Leben war Liebe - Deine Liebe war mein Glück". Diese Zeilen stehen für die große Liebe zu ihrem verstorbenen Ehemann und lassen vermuten, wie groß ihr Schmerz über den Verlust ihrer Liebe war. Marie Krumm lies für damals horrendes Geld ein wunderschönes Grabmal bauen, das heute aus kunsthistorischer Sicht von großer Bedeutung ist. Eine Freitreppe führt durch eine künstlerisch gestaltete Kupfertür in den Tempel hinein. In der Kuppel sind im blauen Mosaik das Himmelsfirmament zu bestaunen. Die Wände zieren Skulpturen, mittig platziert ist der bronzene Akt "die Ewigkeit" des Offenbacher Bildhauers Karl Huber. Eine mit einem ausgeklügeltem Hebemechanismus versehene Steinplatte gibt den Weg in die Gruft frei. Im Kerzenschein schimmern die mit Blattgold bedampften Mosaiksteine. 1912 beauftragte Marie Krumm, Witwe des verstorbenen Lederwarenfabrikanten Heinrich Krumm - Sohn des Goldpfeilgründers Ludwig Krumm - keinen geringeren als den Architekten Hugo Eberhardt mit dem Bau des Mausoleums.2012 wurden die Städtischen Friedhöfe für die Restaurierung des Denkmals mit dem hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet.

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Mahnung gegen Rassismus


  • Die Grabsteine dieser sechs Frauen erinnern an die Ermordung von sechs Millionen Juden. Auch diese sechs ungarischen Jüdinnen wollten – wie wir alle – als Bürgerinnen ein friedliches Leben führen.

  • Doch sie wurden mit ihren Familien aus den Elternhäusern vertrieben, nach Auschwitz-Birkenau deportiert und im Herbst 1944 als Häftlinge der KZ-Außenstelle in Mörfelden-Walldorf ermordet.


  • Wir gedenken ihrer von Herzen.

    Ihr Tod ist uns Mahnung, heute wachsam zu sein und
    uns zu engagieren gegen jede Form von Rassismus.

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Diese Inschrift trägt der Gedenkstein, den die Margit-Horváth-Stiftung Ende 2017 auf dem Neuen Friedhof in Offenbach übergeben hat.

Erläuterungen zu dem Thema gibt:

Cornelia Rühlig,
Vorstandsvorsitzende der Stiftung
am Mittwoch, den 6.6.2018 ab 19:00 Uhr


ACHTUNG: Treffpunkt ist der Parkplatz am Haupteingang des Neuen Friedhofs

Gerne dürfen Sie zum Gedenken an die Verstorbenen Ihre Lieblingsblume mitbringen, die wir dann gemeinsam an den Gräbern niederlegen.

Für alle Interessierten besteht zudem am Sonntag, den 24.6.2018 ab 14 Uhr die Gelegenheit, das Margit-Horváth Zentrum in Mörfelden-Walldorf zu besuchen.

Wir laden herzlich dazu ein.

Ihr Team vom Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V.
Alexander Kaestner, Vorsitzender Treffpunkt Friedhof e.V.
Gabriele Schreiber, Leiterin Städtische Friedhöfe Offenbach

Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung der Margit-Horváth Stiftung werden gerne entgegengenommen.




Besuch des Margit Horváth-Zentrums
In Mörfelden-Walldorf


Das Horváth-Zentrum
ist ein Ort der Erinnerung an das Grauen und das Leid, das 1944 in der KZ Außenstelle Walldorf herrschte. Es ist ein Ort, der ein historisches Bodendenkmal aus der Zeit der KZ Außenstelle schützt. Und es ist ein Ort für junge Menschen, die sich heute mit Fragen der gesellschaftlichen Diskriminierung von Minderheiten beschäftigen wollen.

Die Margit-Horváth-Stiftung hat einen Gedenkstein für sechs in der KZ-Außenstelle Walldorf ums Leben gekommene jüdische Ungarinnen auf dem Neuen Friedhof in Offenbach errichtet.

In einem Keller der KZ-Außenstelle Walldorf wurde Elza Böhm zu Tode geprügelt, weil sie kranken und schwachen Mithäftlingen heimlich zusätzliches Essen gegeben hatte. Viele Überlebende berichten davon. Frau Böhm arbeitet damals in der Lagerküche. In Auschwitz-Birkenau hatte man sie von ihrer 14-jährigen Tochter getrennt. Frau Böhm ist auf dem Neuen Friedhof in Offenbach bestattet – in einer Grabreihe mit fünf weiteren Frauen, die in der Außenstelle Walldorf des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass ums Leben kamen.
Vom 23. August bis 24. November 1944 waren hier 1700 Ungarinnen jüdischen Glaubens unter furchtbaren Bedingungen inhaftiert. Sie mussten auf dem Rollfeld am Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main, der damals unter militärischer Hoheit stand, Zwangsarbeit leisten. Die sechs in Offenbach bestatteten Frauen erhalten nun einen Gedenkstein. Die Initiative dazu geht aus von der Margit-Horváth-Stiftung in Mörfelden-Walldorf.

Führung mit Frau Cornelia Rühlig,
Historikerin und Vorstandsvorsitzende
der Margit-Horváth-Stiftung

am Sonntag, den 24.6.2018 um 14:00 Uhr


ACHTUNG: Die Zufahrt zum Veranstaltungsort erfolgt auf eigene Anreise

Adresse: Familie-Jürges-Weg 1, 64546 Mörfelden-Walldorf.

Bitte parken Sie in der Nordendstraße (Ecke Farmstraße) und gehen den kleinen Weg in den Wald hinein zu Fuß. Hier treffen wir uns am Gedenkstein des historischen Lehrpfades.


Wir laden herzlich dazu ein.

Ihr Team vom Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V.
Alexander Kaestner, Vorsitzender Treffpunkt Friedhof e.V.
Gabriele Schreiber, Leiterin Städtische Friedhöfe Offenbach

Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung der Margit-Horváth Stiftung werden gerne entgegengenommen.




Meine Fürsorge. für meine Lieben. Und mich.


Irgendwann trifft es uns alle: Wir müssen uns von einem lieben Menschen verabschieden. Und wir möchten seinen letzten Weg genau so gestalten, wie er oder sie es sich gewünscht hätte.
Die rechtzeitige Fürsorge bietet sowohl Ihnen als auch Ihren Lieben entscheidende Vorteile. Sie können selbst bestimmen, wer im Betreuungs- oder Sterbefall welche Rechte und Pflichten für Sie wahrnimmt. Sie entscheiden, wie Ihre Bestattung verlaufen und wie Ihr Grab gepflegt werden soll.

Fürsorge
für mein Leben
für meinen Todesfall
für meine Bestattung
für meine Grabstätte
für meine Unterlagen

www.meine-fuersorge.de

Information und Gespräch mit

Stefan Friedel,
Geschäftsführer der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen

am Mittwoch, den 18.04.2018, um 19:00 Uhr
in der kleinen Trauerhalle des Neuen Friedhofs Offenbach


ACHTUNG: Zugang über den Haupteingang der Trauerhalle


Wir laden herzlich dazu ein.

Ihr Team vom Treffpunkt Friedhof
Alexander Kaestner, Vorsitzender Treffpunkt Friedhof
Gabriele Schreiber, Leiterin Städtische Friedhöfe Offenbach

Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung unseres Vereins, werden gerne entgegengenommen.




Trauer ohne Worte - zu den Bildern von Anton Würth im Treffpunkt Friedhof


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Ein Gespräch mit dem Künstler Anton Würth


am Donnerstag, den 18.01.2018 um 19:30 Uhr


Die gelungene Ausgestaltung unserer Räumlichkeiten, verdanken wir vor allem dem Künstler Anton Würth. Er hat seinen Auftrag nicht darin gesehen, Wände anzumalen oder freie Flächen zu dekorieren. Durch seine Bilder haben die Räume ein besonderes Profil bekommen: kein Sakralbau, kein Gebetsraum, kein Symbol dieser oder jener Religion – und doch ein besonderes Gebäude mit einer Atmosphäre von Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, einer eigenen Art von Würde. Er hat mit seinen Bildern eine Sprache gefunden, die über die Grenzen von Religion und Kultur hinweg verständlich ist. Seine Bildersprache ist dem Thema, dem Motto des Hauses angemessen: Leben und Tod gehen Hand in Hand.



im Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V., am Neuen Friedhof Offenbach,
Mühlheimer Straße 425


Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung unseres Vereins, werden gerne entgegengenommen.




Glauben und Denken zu Trauer, Tod und Sterben in der Freien Religion


mit Pascal Schilling, Pfarrer der frei-religiösen Gemeinde Offenbach

Dienstag, 24. Oktober 2017, 19:30 h


Treffpunkt Friedhof e.V. am Neuen Friedhof in Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach

Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung unseres Vereins sind herzlich willkommen




Gestaltung von Grabmalen in unserer Zeit

Vortrag (mit Bildern) und Gespräch mit dem Steinbildhauermeister Jörg Engelmann


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Welche Möglichkeiten bevorzugen Sie?


* Die kostengünstigen Varianten der Urnen - Rasengräber?
* Die Urnenwand - Bestattung?
* Die Beisetzung im Friedwald, mit und ohne Information über die Verstorbenen?
* Die anonyme Bestattung ohne jeglichen Hinweis auf das vergangene Leben?

oder

Das ganz individuelle "Denkmal", das an die Persönlichkeit erinnert und ihre Geschichte erzählt?

Dienstag, 5. September 2017, 19:30 Uhr

Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V., Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach


Wir laden herzlich dazu ein.

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung unseres Vereins "Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V." werden gerne entgegengenommen.




Gedanken über Leben und Tod, dargestellt in Naturstein


Der Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. lädt ein zu einem

Workshop


am Samstag, 16. September 2017

von 14:00 - 16:00 Uhr


Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V., Mühlheimer Straße 425 (direkt am Neuen Friedhof Offenbach)


Unter Anleitung des Steinbildhauermeisters Jörg Engelmann (www.joerg-engelmann.de) können die Teilnehmenden in freier Gestaltung ihren Gedanken und Gefühlen in der Arbeit mit Speckstein Ausdruck geben.

Im Gespräch und einer meditativen Übung nähern wir uns dem Thema. Wenn alle eine Vorstellung von ihrem Vorhaben haben, beginnen wir mit der praktischen Arbeit. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Teilnehmende begrenzt. Die Anmeldungen werden der Reihenfolge nach berücksichtigt.

Kosten 30,00 €





Spaziergang über den neuen jüdischen Friedhof unserer Nachbarstadt Frankfurt am Main


Majer Szanckower, Verwalter der zwölf jüdischen Friedhöfe in Frankfurt am Main und Vorstandsmitglied der Chewra Kadischa, der heiligen Beerdigungsbruderschaft, die sich seit Jahrhunderten um Sterbebegleitung und rituelle Bestattungen in der jüdischen Gemeinde kümmert, wird uns über den jüdischen Friedhof Frankfurt geleiten.

Donnerstag, den 10.08.2017 um 19:00 Uhr


Treffpunkt: Parkplatz Friedhof, Eckenheimer Landstraße 238, 60435 Frankfurt


Bitte denken sie daran, männliche Besucher, auch Kinder, dürfen einen jüdischen Friedhof nur mit Kopfbedeckung (Kippa, Basecap, Kappe o.ä.) betreten.

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung des Vereins „Treffpunkt Friedhof Offenbach“ e. V. werden gerne entgegengenommen.

Der Neue Jüdische Friedhof an der Eckenheimer Landstraße dient seit 1928 als Beerdigungsfeld der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Das 5,4 Hektar große Areal grenzt südlich an den Frankfurter Hauptfriedhof. Der Vorplatz und die angrenzenden Friedhofsgebäude wurden im Stil der neuen Sachlichkeit von Regierungsbaumeister Fritz Nathan (1891-1960) mit braunen Klinkersteinen erbaut. Drei nebeneinander liegende Pforten bilden das Hauptportal, das die hebräische Inschrift „Wandeln werd ich vor dem Antlitz des Ewigen in den Gefilden des Lebens“ (Psalm 116,9) trägt. In deutscher Sprache wiederholt sich der Vers auf dem Fries des gegenüberliegenden und auf das Gräberfeld führenden Portals. Die mittlere Hauptachse ist mit einer Menora abgeschlossen.
Im vorderen Bereich des Friedhofs befindet sich das Ehrenmal für die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Frankfurter Juden, das Grab des ersten Vorsitzenden der Israelitischen Gemeinde bis 1939, Dr. Julius Blau, und die Grabstätte des 1929 verstorbenen Religionsphilosophen Franz Rosenzweig. Ebenso befinden sich im vorderen Bereich des Friedhofsareals Gräber aktiver Mitglieder der Jüdischen Gemeinde der Nachkriegszeit. Die 1938 verstorbene Frankfurter Sozialpolitikerin Henriette Fürth ist ebenfalls dort beerdigt.
Der Neue Jüdische Friedhof zählt derzeit mehr als 8.000 Gräber.




Bestattungsrituale


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Auch im neuen Jahr bittet der Verein "Treffpunkt Friedhof" zu Themenabende und Gesprächsrunden. So wird auch die interreligiöse Veranstaltungsreihe "Bestattungsrituale unterschiedlicher Religionen" fortgesetzt. Sie widmet sich den Fragen des Abschiednehmens in den verschiedenen Religionen und Kulturen. Im Fokus stehen aktuell

"Weltliche Bestattungsfeiern"


  • Voraussetzungen
  • Freie Redener
  • Gestaltungsmöglichkeiten

mit Damian Sassin, Freier Theologe und Redner aus Mühlheim

am Donnerstag, den 9. März 2017, um 19:00 Uhr


im Treffpunkt Friedhof Offenbach


Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung des Vereins „Treffpunkt Friedhof Offenbach“ e. V. werden gerne entgegengenommen.




Beerdigungsrituale


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Und wie ist das im Christentum?


  • Begleitende Rituale beim Sterben
  • Verschiedene Formen und Traditionen der Bestattung
  • Gelebte Glaubensinhalte im Angesicht des Todes

mit

Janusz Piotrowski

Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Peter in Offenbach

Dienstag, 17. Januar 2017, 19:00 Uhr


im

"Treffpunkt Friedhof Offenbach" am Neuen Friedhof in Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach am Main




Beerdigungsrituale im Judentum


mit Majer Szanckower

Nachkriegskind im DP Lager, Verwalter der jüdischen Friedhöfe in Frankfurt
und Vorstandsmitglied der Chewra Kadischa.

Mittwoch, 2. November 2016
von 19:00 - ca. 21:00 Uhr





Leb wohl!

Abschied, Verlust und Tod im Umgang mit Kindern


Vortrag und Gesprächsabend am

Donnerstag, 6. Oktober 2016 um 19:30 Uhr


mit
Michaele Althapp, Hospizseelsorgerin im Hospiz "Fanny de la Roche" Offenbach und
Gemeindereferentin in der Pfarrgruppe Heusenstamm

Maria Moreth, Erzieherin und Trauerbegleiterin im Trauerzentrum Hanau




Patientenverfügung


Was muss drin stehen?

Wie wird sie im Krankenhaus umgesetzt?

Probleme und Grenzen der Patientenverfügung

mit

Dr. med. Elsbeth Staib-Sebler
Psychoonkologin und onkologische Koordinatorin im Kettlerkrankenhaus

Rechtsanwalt Dr. Christoph Schaaf
Patientenfürsprecher im Hospiz Fanny-de-la-Roche

Donnerstag, 22. September 2016
von 18:00 - 21:00 Uhr





Tag des offenen Denkmals, Sonntag, den 11.09.2016 ab 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr


Der Alte Friedhof Offenbach zählt zu den kulturellen Schatzgruben Hessens. Mit seinen teils über 100 Jahre alten Bäumen und Grabstätten, die mehr als 180 Jahre alt sind, spiegelt er Kultur und Natur verschiedenster Generationen wieder. Der Alte Friedhof wurde im Jahr 1832 angelegt. Die erste Beisetzung fand noch im selben Jahr am 16.12. statt. Er war Offenbachs dritte Begräbnisstätte und wurde als Ersatz für den ehemaligen Stadtfriedhof am heutigen Wilhelmsplatz angelegt. Hier findet der interessierte Friedhofsbesucher u.a. kunsthistorische Grabmale alter Offenbacher Familien. Auch der erste Staatspräsident des Landes Hessen Carl Ulrich (1853-1933) liegt hier begraben. 1898 wurde auf dem Alten Friedhof in Offenbach das fünfte deutschlandweite Krematorium in Betrieb genommen. Das Krematorium ist heute nicht mehr erhalten, die Türen der Öfen wurden an der Friedhofsmauer zur Mühlheimer Straße angebracht. Die Friedhofsanlage mit Parkcharakter biet et den Offenbachern nicht zuletzt wegen seines reichhaltigen Pflanzenbestandes ausreichend Gelegenheit zum Inne halten aber auch zur Erholung.

Führung

Hans-Georg Ruppel, Historiker und langjähriger Leiter des Offenbacher Stadtarchivs führt um 11:30 Uhr Interessierte über den sehenswerten historischen Alten Friedhof. Treffpunkt ist am Haupteingang des Alten Friedhofs in der Friedhofsstraße 21.
(Keine Anmeldung erforderlich)

Das "Krummsche-Mausoleum"...

... ist in der Zeit von 11:30 bis 15:30 Uhr zur Besichtigung geöffnet. "Dein Leben war Liebe - Deine Liebe war mein Glück". Diese Zeilen stehen für die große Liebe zu ihrem verstorbenen Ehemann und lassen vermuten, wie groß ihr Schmerz über den Verlust ihrer Liebe war. Marie Krumm lies für damals horrendes Geld ein wunderschönes Grabmal bauen, das heute aus kunsthistorischer Sicht von großer Bedeutung ist. Eine Freitreppe führt durch eine künstlerisch gestaltete Kupfertür in den Tempel hinein. In der Kuppel sind im blauen Mosaik das Himmelsfirmament zu bestaunen. Die Wände zieren Skulpturen, mittig platziert ist der bronzene Akt "die Ewigkeit" des Offenbacher Bildhauers Karl Huber. Eine mit einem ausgeklügeltem Hebemechanismus versehene Steinplatte gibt den Weg in die Gruft frei. Im Kerzenschein schimmern die mit Blattgold bedampften Mosaiksteine. 1912 beauftragte Marie Krumm, Witwe des verstorbenen Lederwarenfabrikanten Heinrich Krumm - Sohn des Goldpfeilgründers Ludwig Krumm - keinen geringeren als den Architekten Hugo Eberhardt mit dem Bau des Mausoleums.2012 wurden die Städtischen Friedhöfe für die Restaurierung des Denkmals mit dem hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet.

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"Das letzte Hemd hat keine Taschen..."



Literarischer Spaziergang über den Neuen Friedhof mit der Autorin Ida Todisco und Friedhofchefin Gabriele Schreiber

Gabriele Schreiber, die Leiterin der städtischen Friedhöfe Offenbach, und Ida Todisco führen gemeinsam über den Neuen Friedhof in Offenbach. Dabei zeigen sie ungewöhnliche Orte und erzählen Geschichten über Gräber und Denkmäler, über lebendige Erinnerungskultur, besondere Bestattungsrituale oder nächtliche Tierbesuche auf dem Friedhof …

Abschließend wird Ida Todisco Passagen über diesen Ort aus ihrem Buch Offenbacher Nachtstücke lesen.
Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung des Vereins „Treffpunkt Friedhof Offenbach“ e. V. werden gerne entgegengenommen.

Gerne begrüßen wir Sie:

am Donnerstag, den 01.09.2016, 19:00 Uhr bis ca. 21:30 Uhr am Parkplatz des Neuen Friedhofs Offenbach


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"Jeder stirbt, aber keiner ist tot "
(Tibetisches Sprichwort)


Wir sprechen
mit dem Ehrwürdigen Abt Thich Tu Tri,
der Nonne Trung Hung
und Dagobert Ossa
von der Pagode Phat Hue (Buddhas Weisheit)
über

Buddhismus,
das Sterben
und die Wiedergeburt


Donnerstag, 26. Mai 2016, 19.30 h
Mühlheimer Straße 425

Frau Jutta Sieling hat sich während der Veranstaltung folgende Stichpunkte notiert und uns diese zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank hierfür:

„Jeder stirbt, aber keiner ist tot.“ (Tibetisches Sprichwort)
Pagode Phat Hue (Buddhas Weisheit), Frankfurt
Ehrwürdiger Abt Thich Tu Tri (Zen-Meister, seit den 1980ziger Jahren in Deutschland)
Mönch Tri Hang Hung
Dagobert Ossa


Den Begriff „Seele“ gibt es im Buddhismus nicht, man spricht von Bewusstseinsstufen
Die Trauerzeit beträgt sieben Mal sieben Tage; während dieser Zeit ist in der Pagode ein Altar mit Bildern des Verstorbenen aufgebaut.
Die Toten sind immer um uns herum, es gibt keine Trennung nach Himmel und Hölle.
Wir sind alle eins.
Das Bewusstsein verlässt nach dem Tod den Körper.
Den Verstorbenen zunächst in Ruhe lassen und den Körper nicht berühren, damit das Bewusstsein in Ruhe den Körper verlassen kann.
Im Sterben an den eigenen Glauben denken.
Zeremonie: Beten und Reinigung des Leichnams, der danach in ein Tuch mit Sanskritzeichen eingehüllt wird; Mantra verlesen
Schon im Leben die Ich-Losigkeit lernen.




Wohin des Weges?


Ist das Jenseits die Kraft des Diesseits?
Ist der Grabstein der Stein der Weisen?
Wer hier stirbt, wird dort geboren?
Hat die Moderne die Ewigkeit verschenkt,
um ein paar zusätzliche Lebensjahre zu gewinnen?

Ein Gespräch
mit Alexander Kaestner, ev. Theologe und
Thomas Ruhl, Kath. Diplomtheologe
und Krankenpfleger im Hospiz

7. April 2016
18 – 21 Uhr
Treffpunkt Friedhof
Mühlheimer Str.425


Obwohl wir länger leben, ist unser Leben um eine Ewigkeit kürzer geworden

Der professionell betreute Mensch hat die Transzendenz gegen ein diesseitiges Versicherungspaket eingetauscht.

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich war Millionen von Jahren tot, bevor ich geboren wurde, und es hat mich nicht im Geringsten gestört.          Mark Twain

Wir stehen immer noch vor der Tür, hinter der die großen Antworten warten   A. Schnitzler

Ich gehe also, das große Vielleicht zu sehen.    Rabelais

Das Leben nach dem Tode ist eine Antwort der Phantasie auf eine Frage des Verstandes 127


Hineinwachsen in eine Freundschaft mit dem Tod

Unsterblichkeit? Ich schätz’ sie hoch,
wird sie nur recht verstanden:
man lebt so weiter und ist doch
gottlob nicht mehr vorhanden.        Owglass


Heißt ‚Sterben’ notwendig immer auch ‚allein bleiben’? Kann es hier, wie Kübler-Ross noch etwas zu religiös hofft, eine ‚Zustimmung’ geben? Entscheidens bleibt doch zuletzt: Wie fällt das Ja oder Nein aus? Was nimmt der Angst die Blindheit und lässt den Schatten die Spiele, die sie leicht werden lassen.    I. Aichinger, (9.1.2004) Unglaubwürdige Reisen


Die Mutigen wissen
dass sie nicht auferstehen
dass kein fleisch um sie wächst
am jüngsten Morgen
dass sie nichts mehr erinnern
niemandem wieder begegnen
dass nichts ihrer wartet
keine Seligkeit
keine Folter
ich
bin nicht mutig.                 Marie Luise Kaschnitz

Die Menschen schlafen, solange sie leben. Erst wenn sie sterben, erwachen sie.     Koran

Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist von hier an einen anderen Ort, und wenn es wahr ist, was man sagt, dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden, welch größeres Glück gäbe es wohl als dieses?                                       Sokrates

Die größte Tugend: Sterblichkeit. (Vielleicht nur das Bewusstsein der Sterblichkeit? Nein, Sterblichkeit.
Die furchtbarsten, die scheußlichsten Geschöpfe, die es gibt, die Insekten, sind dagegen relativ unsterblich.  L. Hohl




Tod, Begräbnis, Trauer und Trauerrituale im Islam


Eine Muslima erzählt


"Gewiss, wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück"

إِنَّا لِلَّهِ وَإِنَّا إِلَيْهِ رَاجِعُون

Innaa lillaahi wa 'innaa 'ilayhi raaji'oon


mit
Sonita Osmani

Rechtsanwaltsfachangestellte, ehrenamtlich tätig als
Krankenhausseelsorgerin, Hospizbegleitung und Mitarbeiterin eines islamischen Bestattungsinstitutes.

Donnerstag, 17. März, 19.30 h
Mühlheimer Straße 425




Wem gehört mein Tod?


nur mir - den Ärzten - meinen Angehörigen -
dem Bestattungsunternehmer - dem lieben Gott -
den Nachkommen - dem Staat - niemandem?

Ein Gespräch


mit Alexander Kaestner, ev. Theologe und
Thomas Ruhl, kath. Diplomtheologe und Krankenpfleger im Hospiz

Montag, 25. Januar 2016
18:00 bis 21:00 Uhr im
Treffpunkt Friedhof





Veranstaltungsarchiv





Wie wir sterben wollen

oder: was könnte uns trösten


Einladung zum Gespräch
im Treffpunkt Friedhof
Neuer Friedhof Offenbach
Mühlheimer Straße 425

DIENSTAG, 17. November, 18.00 h– 21.00 h

Leitung
Alexander Kaestner, ev. Theologe
Thomas Ruhl, Theologe und Krankenpfleger




Was geht mich der Zweite Weltkrieg an?


"Unsere Eltern räumten die Trümmer der zerstörten Häuser mit den Händen weg, wir, die nächste Generation sind mit dem Aufräumen der seelischen Trümmer beschäftigt"

Information und Gespräch zu den Folgen des Krieges, für die Menschen damals und die folgenden Generationen.

Am Dienstag, den 10. November 2015
um 19:00 Uhr
hier bei uns im "Treffpunkt Friedhof" am Neuen Friedhof Offenbach, Mühlheimer Straße 425

Referenten:
Frau Stephanie Ludwig, Diplom Pädagogin
Herr Alexander Kaestner, evangelischer Theologe

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung des Vereins "Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V." sind willkommen.




Einladung zur Mitgliederversammlung


Dienstag, 3. 11. 2015 um 15 h
im Abschiedsraum auf dem Neuen Friedhof Offenbach

Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstands
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Finanzbericht
5. Entlastung des Vorstands über das abgelaufene Geschäftsjahr
6. Bericht des Kassenwarts
7. Entlastung des Vorstands
8. Wahl eines Kassenwartes
9. Wahl von zwei Kassenprüfern
10. Vorhaben
11. Diskussion und weitere Vorschläge
12. Verschiedenes

gez. Alexander Kaestner




Tag des Friedhofs am 20. September 2015


Führung über den Neuen Friedhof Offenbach mit der Leiterin der Städtischen Friedhöfe Frau Gabriele Schreiber



                        Beginn: 15:00 Uhr am Haupteingang Parkplatz Neuer Friedhof


Gespräch zum Thema


Wie gedenken wir heute unserer Verstorbenen?


"Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für die Ewigkeit" (Grabspruch)

16:00 Uhr Kleine Trauerhalle Neuer Friedhof


Worum es geht:


Brauchen wir noch Grabmale und Friedhöfe? Neue Bestattungsformen und Rituale - Trauer im Internet?

Teilnehmende sind:


Dr. Kristian Fechtner, Professor für Praktische Theologie, Mainz
Ina Pause-Noack (Bilder mit Asche - Ein Symbol für die Unvergänglichkeit, Erinnerung)
Tabitha Oehler, Trauerseelsorge, Darmstadt
und die Besucherinnen und Besucher

Moderation: Alexander Kaestner

Während der Veranstaltung werden Bilder der Künstlerin zu sehen sein.




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Tag des offenen Denkmals


Der Alte Friedhof an der Friedhofstraße wurde im Jahr 1832 angelegt. Hier findet der interessierte Friedhofsbesucher u.a. kunsthistorische Grabmale alter Offenbacher Familien. Auch der erste Staatspräsident des Landes Hessen Carl Ulrich (*28.01.1852 +12.04.1933) liegt hier begraben.
Eine der berühmtesten Grabstätten ist das "Krummsche-Mausoleum" in welchem Heinrich Krumm im Jahr 1912 beigesetzt wurde. Mit ihrer gewölbten Kuppel und verschiedenen Verzierungen macht die alte Grabstätte schon von weitem auf sich aufmerksam. Nach knapp 5 Jahren wurde in 2012 die Sanierung des Mausoleums komplett abgeschlossen. Im gleichen Jahr wurden die Städtischen Friedhöfe mit dem hessischen Preis für Denkmalschutz gewürdigt.
Am Tag des offenen Denkmals wird das Mausoleum von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr für Interessierte zugänglich sein.
Um 11:30 Uhr wird der ehemalige Stadtarchivar Herr Hans-Georg Ruppel mit Ihnen in die Geschichte des Alten Friedhofs eintauchen.

Veranstaltungsort: Alter Friedhof Offenbach, Friedhofstraße 21, 63065 Offenbach am Main




Wie wir sterben wollen - Gedanken über meinen Tod


Einladung

zu einem Gespräch über Themen,
über die wir im Alltag wenig sprechen können:
Was ich mir wünsche – was ich auf alle Fälle vermeiden
möchte – wo will ich sterben – wer soll bei mir sein?

Eingeladen sind alle, die ohne Scheuklappen und ideologische Vorgaben sprechen und zuhören wollen. Leitung: Alexander Kaestner, ev. Theologe


Montag, 3. August 19 -21 Uhr
Treffpunkt Friedhof – Mühlheimer Landstr. 425
63075 Offenbach

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung des Vereins "Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V." sind willkommen.




Bild "Bilder:TpF 9.5.2015.jpg"  “Am 9. Juni 2015 hatten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Treffpunkt Friedhof am Haupteingang an einem Stand getroffen und auf die samstägliche “Zeit für Gespräche” von 11 h - 15 h hingewiesen. Den Besucherinnen und Besuchern wurde ein Prospekt ausgehändigt, der über die weiteren Angebote des “Treffpunkt Friedhof” informierte.




Über 50 Personen waren der Einladung zum Podiumsgespräch „Ich esse nichts mehr, damit es schneller geht. Über Ernährung am Lebensende“ gefolgt. Die Räume im Treffpunkt Friedhof waren für diese Teilnehmerzahl zu klein, so fand die Veranstaltung in der Trauerhalle des Neuen Friedhofs statt.
A. Kaestner leitete den Abend mit einem Meinungsbild unter den Anwesenden ein. „Wer unter Ihnen ist der Ansicht, durch Verweigerung der Nahrungsaufnahme könne man den Sterbeprozess beschleunigen?“ Etwa die Hälfte der Anwesenden hob die Hand. Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass diese Annahme nicht zutrifft.
Gegenüber den Wünschen von Angehörigen und auch immer noch der Praxis mancher Mediziner/gängiger Schulmedizin verwiesen alle drei Referenten auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten. Am Ende des Lebens brauchen die Patienten weniger Nahrung und sie wollen auch weniger essen. Sterbend stellen dann die allermeisten Patienten eine Nahrungsaufnahme komplett ein.
Bei der Ernährung gehe es nicht allein um Kalorienzufuhr. Die Beziehung zum Patienten zu pflegen, die Zuwendung sei das Entscheidende. Ein sterbender Patient stirbt nicht, weil er nicht genügend ißt oder trinkt, sondern weil er sterbend ist, stellt er Essen und Trinken (möglicherweise) ein, sagte Thomas Ruhl, Krankenpfleger und katholischer Dipl. Theologe. Es gelte, das Wissen um das Sterben sich neu anzueignen. „Sterben ist keine Krankheit“.
Vielleicht beruhe der Wunsch der Angehörigen (und mancher Mediziner), dem Patienten auf alle Fälle noch Nahrung zuzuführen, darauf, dass sie das Sterben dieses Menschen nicht zulassen können – so Dr. E. Starke, Facharzt für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin.
M. Brück, Rechtsanwalt und Notar i.R., legte Wert darauf, dass durchsetzungsfähige Personen als Betreuer benannt werden, die im Zweifelsfall auch mit der Faust auf den Tisch hauen, um dem Willen des Patienten Geltung zu verschaffen. Gegen den erklärten Willen des Patienten eine Magensonde zu legen und so ihn ernähren zu wollen, gelte nach internationalem Recht als Folter.




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Zur Rhododendron-Blüte ans Krummsche-Mausoleum



Auch in diesem Jahr wird es zur Rhododendron-Blüte ans Krummsche-Mausoleum gehen!

Am Samstag,

den 23. Mai 2015

  

führt Hans Georg Ruppel (Historiker und langjähriger Leiter des Offenbacher Stadtarchivs)

um

15:00 Uhr



über den sehenswerten Alten Friedhof in Offenbach. Treffpunkt ist der Haupteingang des Alten Friedhofs in der Friedhofstraße 21, in Offenbach.

Gerade zur aktuellen Jahreszeit ist der Alte Friedhof mit seiner blühenden Pflanzenvielfalt einen Besuch wert.

Neben der Besichtigung von Grabstätten berühmter Offenbacher sowie spannenden und historischen Geschichten bietet sich den Teilnehmern die Möglichkeit, das restaurierte und 2012 mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnete "Krummsche-Mausoleum" von innen zu besichtigen.
Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung des Vereins "Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V." sind willkommen.





Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. und ÖKUM. Hospizbewegung laden ein:


"Ich esse nichts mehr, damit es schneller geht"


    

Über Ernährung am Lebensende


          Podiumsgespräch mit Diskussion

    

Montag, 23 Februar 2015, 19:00 Uhr



Unsere Gäste sind:

Michael Brück, Rechtsanwalt und Notar a.D.
Thomas Ruhl, Diplomtheologe, Krankenpfleger
Dr. Eckhard Starke, Facharzt für Allgemeinmedizin / Palliativmedizin

Moderation: Alexander Kaestner, ev. Theologe

Die Veranstaltung findet in der Trauerhalle am Neuen Friedhof statt.

Der Eintritt ist frei, zur Unterstützung unseres Vereins werden wir im Anschluss an die Diskussion eine Spendendose herumgehen lassen.




Fräulein Bork denkt über's Sterben nach


Am 16. Januar 2015 zeigt der Verein "Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V." den Dokumentarfilm "Fräulein Bork denkt über's Sterben nach" (40minütige Version) und will so zum Nachdenken und Gespräch anregen.
Die Filmemacherin Hanna Bork sowie die Leiterin der Städtischen Friedhöfe Offenbach Gabriele Schreiber (die auch als Interviewpartnerin im Film mitwirkt) werden anschließend für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung findet in der Trauerhalle des Neuen Friedhofs Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Inhalt:

Hanna Bork setzt sich in ihrem Dokumentarfilm charmant mit der Frage auseinander, wie man mit der Tatsache der eigenen Sterblichkeit umgehen soll. Und sie untersucht, wie unsere Gesellschaft mit dem Tod im Allgemeinen umgeht.

Die alten Römer pflegten ihren siegreichen Feldherren bei deren Triumphzug einzuflüstern: Memento moriendum esse! (in etwa: Bedenke, dass Du sterblich bist!). Wahrscheinlich, damit die Herren nicht übermütig würden. Fräulein Bork findet die Idee nicht schlecht.
Sie hat das Gefühl, dass wir uns in unserer Gesellschaft nicht mehr wirklich mit unserer eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen und findet das bedenklich. Die Kunst zu sterben und die Kunst zu leben sind nämlich ihrer Meinung nach eng miteinander verwandt.
Ihr Interesse an dem Thema erwachte, als sie sich eines Tages auf der Intensivstation wiederfand.
Zwangsläufig reflektierte sie ihr bisheriges Leben und stellte ihre Prioritäten in Frage.

Sie machte sich auf die Reise, um Menschen zu treffen, die sich beruflich oder ehrenamtlich und stets sehr herzlich mit dem Thema beschäftigen und stellt die Frage: "Welchen Einfluss hat die ständige Beschäftigung mit dem Themenkreis Sterben, Tod und Trauer auf Ihre Art zu Leben?"
Die Neugewonnene Perspektive: Das Bewusstsein der Endlichkeit macht das Leben reicher!

Trailer eines Filmes der teilweise auf dem Offenbacher Friedhof gedreht wurde

Link zum Trailer




Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung

Lesung & Gespräch


Sabine Mehne erzählt von Ihrer Nahtoderfahrung und liest Passagen aus Ihrem Buch „Licht ohne Schatten“. Den Schwerpunkt wird sie auf die spannende Frage richten: Sind Nahtoderfahrungen nur eine einmalige und außergewöhnlich tiefe Erfahrung, oder können sie das Tor zu einer bewusstseinsverändernden Wende im Sterbe- und Trauerprozess sein?

Mittwoch, 11. Juni 2014, 19.00 Uhr
Im Treffpunkt Friedhof auf dem Neuen Friedhof Offenbach, Mühlheimer Str. 425

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Tag des offenen Denkmals 2014


Am 14.9.2014 findet der jährliche Tag des offenen Denkmals statt. Auch in diesem Jahr wird der Alte Friedhof sowie das „Krummsche-Mausoleum“ für interessierte Besucher zugänglich sein.

Führung Alter Friedhof, 11:30 Uhr Hans Georg Ruppel, Historiker und langjähriger Leiter des Offenbacher Stadtarchivs führt Interessierte über den sehr sehenswerten historischen Alten Friedhof. (Keine Anmeldung erforderlich)
Das "Krummsche Mausoleum" ist in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr zur Besichtigung geöffnet.

Der Alte Friedhof Offenbach zählt zu den kulturellen Schatzgruben Hessens. Mit seinen teils über 100 Jahre alten Bäumen und Grabstätten, die bis zu 180 Jahre alt sind, spiegelt er Kultur und Natur verschiedenster Generationen wieder.Krumm-Mausoleum - nicht barrierefrei"Dein Leben war Liebe - Deine Liebe war mein Glück". Diese Zeilen stehen für die große Liebe zu ihrem verstorbenen Mann und lassen vermuten, wie groß ihr Schmerz über den Verlust ihrer Liebe war. Marie Krumm lies für damals horrendes Geld ein wunderschönes Grabmal bauen, das heute aus kunsthistorischer Sicht von großer Bedeutung ist. 2012 wurden die Städtischen Friedhöfe für die Restaurierung des Denkmals mit dem hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet.

Der Alte Friedhof wurde im Jahr 1832 angelegt. Die erste Beisetzung fand noch im selben Jahr am 16.12. statt. Er war Offenbachs dritte Begräbnisstätte und wurde als Ersatz für den ehemaligen Stadtfriedhof am heutigen Wilhelmsplatz angelegt.Hier findet der interessierte Friedhofsbesucher u.a. kunsthistorische Grabmale alter Offenbacher Familien. Auch der erste Staatspräsident des Landes Hessen Carl Ulrich (1953-1933) liegt hier begraben.1899 wurde auf dem Alten Friedhof in Offenbach das fünfte deutschlandweite Krematorium in Betrieb genommen. Das Krematorium ist heute nicht mehr erhalten, die Türen der Öfen wurden an der Friedhofsmauer zur Mühlheimer Straße angebracht.Die Friedhofsanlage mit Parkcharakter bietet den Offenbachern nicht zuletzt wegen seines reichhaltigen Pflanzenbestandes ausreichend Gelegenheit zum Innehalten aber auch zur Erholung. Für die frühere Kulturepoche Offenbachs sind die Grabmale und Gruften ein beredtes Zeugnis.Auch wurde der Alte Friedhof wegen seinem Ambiente schon des Öfteren als Kulisse für verschiedene Dreharbeiten genutzt.Eine Freitreppe führt durch eine künstlerisch gestaltete Kupfertür in den Tempel hinein. In der Kuppel sind im blauem Mosaik das Himmelsfirmament zu bestaunen. Die Wände zieren Skulpturen, mittig platziert ist der bronzene Akt "die Ewigkeit" des Offenbacher Bildhauers Kar Huber.Eine mit einem ausgeklügelten Hebemechanismus versehene Steinplatt gibt den Weg in die Gruft frei. Im Kerzenschein schimmern die mit Blattgold bedampften Mosaiksteine. 1912 beauftragte Marie Krumm, Witwe des verstorbenen Lederwarenfabrikanten Heinrich Krumm - Sohn des Goldpfeilgründers Ludwig Krumm - keinen geringeren als den Architekten Hugo Eberhardt mit dem Bau eines Mausoleums.

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Ida Todisco über Offenbacher Nachtstücke - Geschichten zwischen Abend und Morgen


Bild "Todisco.jpg" Ida Todisco hat Geschichten gefunden, von Menschen, die zu nachtschlafender Zeit arbeiten oder ihren Leidenschaften nachgehen. Geschichten von Menschen, die an leicht zugänglichen Orten Erwartbares tun oder an versteckten Orten Ungewöhnliches. Eine der 11 Nachtstücke erzählt von den Menschen und deren Arbeit im Offenbacher Krematorium.

Dieses trägt die Autorin Ende April 2014 in den Räumlichkeiten des Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. vor.

Die Autorin Ida Todisco sowie Krematoriums Mitarbeiter Bernd Hornof werden im Anschluss persönlich Fragen des Publikums beantworten. Zudem bietet sich die Möglichkeit, an einer Krematoriums-Führung teilzunehmen.

Der Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. lädt Sie ganz herzlich zur Lesung ein. Darüber hinaus bietet sich an diesem Abend die Gelegenheit, ein Buch von der Autorin signieren zu lassen.

Gerne begrüßen wir Sie am:

Mittwoch, den 23.04.2014 um 19:00 Uhr
im Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. am Neuen Friedhof,
Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach

Der Eintritt ist frei, Spenden zur Unterstützung des Vereins "Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V." werden gerne entgegengenommen.




"Fegt mich weg..." Eine musikalische Unterhaltung über Leben und Tod von Ursula Mühlberger und Katrin Skok


Nicht alle können dem Tod so gelassen ins Auge schauen wie Sören Kierkegaard, dessen letzte Worte "Fegt mich weg..." gewesen sein sollen. Dass dem Ende des Lebens unterhaltsame, gar heitere Seiten abzugewinnen sind - das zeigt "Fegt mich weg...", eine musikalisch-hintergründige Unterhaltung, welche am Freitag, den 14. März 2014 auf dem Neuen Friedhof in Offenbach präsentiert wird.

In zwölf kurzen Szenen umspielen die Musikerin Ursula Mühlberger und die Komikerin Katrin Skok das Thema Leben und Tod. Frech und unterhaltsam, konfrontieren sie ihr Publikum mit den Klischees zu Alter und Tod, Leben und Sterben. Was die Dichterin Mascha Kaléko zu dem Thema dachte, erfährt man in dieser kleinen Revue - und ist nicht selten über Ton und Inhalt überrascht.
Mit Witz und ganz ohne Ironie animiert "Fegt mich weg..." das Publikum dazu, vor dem Tod nicht die Augen zu verschließen, sondern sich aktiv auf das Ende vorzubereiten. Buchstäblich: Wie sonst wollte man die Frage an jede einzelne Person im Publikum verstehen, welches Lied zu guter letzt auf dem Friedhof erklingen soll...?
Ein rundum gelungenes Programm. Lachen und Weinen, Nachdenken und Ratlosigkeit, Worte und Sprachlosigkeit wechseln einander ab - "wie im richtigen Leben" angesichts des Todes. Und etwas ganz Besonderes: Hier "sitzt man nicht nur in der ersten Reihe"; - denn egal wo man sitzt: Hier macht man mit!
(Dr. Kornelia Siedlaczek)
Das Duo:
Katrin Skok ist freiberuflich als Komikerin, Theaterpädagogin und Regisseurin tätig. Ihre Ausbildung absolvierte sie in Paris, auf einer Schule für Corporal Mime nach Decroux, sowie bei Philippe Gaulier (Clown/Schauspiel). Es folgte ein Studium der angewandten Theaterwissenschaften in Gießen.
Ursula Mühlberger studierte Heilpädagogik in Fribourg/Schweiz sowie Theologie an der PTH St. Georgen, Frankfurt/Main. Freiberuflich tätig im Bereich Musik: Klavier, Stimme und Musiktherapie.
Die beiden Künstlerinnen bilden seit 2000 das Chorleitungs-Regieteam des Frauenchors "Amanda Taktlos".
"Fegt mich weg..." ist ihr erstes Programm als Duo.




Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. lädt zum Tag der offenen Tür


Als letzte Ruhestätte sind Friedhöfe vor allem Orte der Stille und des Abschiednehmens. Doch viele Angehörige haben vor allem in der Zeit der Trauer ein starkes Bedürfnis nach Nähe, Austausch und Kommunikation.

Der Verein Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. hat hierfür mit neuen Räumlichkeiten nun einen Anlaufpunkt geschaffen. In Zukunft soll er vor allem ein konfessionsunabhängiger Raum für Trauernde sein und einen Treffpunkt zum Austausch bieten. Das Projekt ist in seiner Umsetzung in Hessen einmalig. Vereine und Institutionen bieten zwar Unterstützung bei der Trauerbewältigung an, einen Treffpunkt direkt auf dem Friedhof, in unmittelbarer Nachbarschaft des Abschiednehmens, gibt es jedoch noch nicht. Der ESO Eigenbetrieb hatte dem betreibenden Verein Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. für die Umsetzung des lang geplanten Vorhabens ein altes Verwaltungsgebäude auf dem Gelände des Neuen Friedhofs zur Verfügung gestellt. Mit viel Engagement und Fleiß wurden die Räume renoviert und neu gestaltet. Große Fenster bieten einen Blick auf den dicht bewachsenen Friedhof und die gepflegte Urnenwand, die sich an das Gebäude anschließt. An den Wänden hängen auf bordeaux-rotem Grund Gemälde des Künstlers Anton Würth. Für den Maler war es eine besondere Herausforderung, die drei aneinander liegenden Zimmer für den neuen Zweck zu gestalten. Der Offenbacher hat versucht, eine Symbolik zu finden, die alle Trauernden unabhängig von ihrem religiösen und kulturellen Hintergrund, verbindet. Die zweiteiligen Werke setzen sich jeweils aus einer schmalen, mit goldener Farbe bemalten Leinwand und einem größeren, farbig oder grau bemaltem Element zusammen. Wer sich ein Bild der neuen Begegnungsstätte auf dem Neuen Friedhof machen will ist am Samstag, den 01. Februar herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen. Ab 14:00 Uhr bietet sich die Gelegenheit, mit den Vereinsmitgliedern und Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus gibt es Informationen zu den nächsten Projekten und Veranstaltungen. Für das leibliche Wohl ist dank der Unterstützung des startHAUS – Projekts gesorgt. Für kleines Geld gibt es verschiedene Leckereien.




ESO Friedhofsverwaltung lädt zu Lichterwanderung auf den Neuen Friedhof


Am Mittwoch, den 20. November 2013 bietet sich für interessierte Friedhofsbesucher eine besondere Gelegenheit. Mit dem Ziel, im Trauermonat November Licht auf den Friedhof zu bringen, lädt der Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V. zu einer Lichterwanderung auf den Neuen Friedhof ein.

„Wir möchten weg von dem angestaubten Friedhofsimage und neue Wege gehen, indem wir auch anderen Arten mit Trauer umzugehen, Raum geben“ erklärt Gabriele Schreiber, Leiterin Städtische Friedhöfe Offenbach. Unter anderem erwartet die Besucher im Rahmen der Wanderung spannende Geschichten und viele interessante Informationen zu einzelnen Grabstätten. Los geht es am Mittwoch, den 20. November um 17:30 Uhr. Treffpunkt ist am Eingang der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof, Mühlheimer Straße 425 in Offenbach. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Neben Lichtquellen wie Taschenlampen und Laternen sollte vor allem auf festes Schuhwerk und warme Kleidung nicht verzichtet werden.




„Mein Wille geschehe“

  
Über Entscheidungen am Ende des Lebens

Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion

Helga Liedtke (Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben)
Britta Schütz (Krankenhausseelsorgerin, Sana Klinikum Offenbach)
Dr. med. Eckhard Starke (Palliativmediziner, Ketteler-Krankenhaus Offenbach)
Moderation: Alexander Kaestner, ev. Theologe, Offenbach

Wir diskutieren ethische Fragen an Hand von Beispielen aus der Praxis. Im Focus steht die Möglichkeit des selbstgewählten Todes im Alter (bei unerträglichen Schmerzen, Demenz oder als „Bilanzierungstod“)

Montag, 18.11.2013, 19:00h, Neuer Friedhof Offenbach, Mühlheimer Str. 425, 63075 Offenbach, Abschiedsraum




"Es war gut, dass ich darüber sprechen konnte" - Gesprächsreihe für trauernde Angehörige


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Wie finde ich die mir eigene Form der Trauer? Wie kann ich meiner Trauer in meinem Leben einen Platz geben, ohne dass sie mich überwältigt?

Ziel der Reihe ist es, einen Rahmen und eine Atmosphäre zu schaffen, in denen Trauernde sich ansprechen können. Sie wollen ermutigt werden, ihre eigenen Form der Trauer zu finden und auszuleben. Vorrangig ist das Gespräch unter den Teilnehmenden. Kreatives Arbeiten, Körperübungen und Phantasien stehen auch auf dem Programm. Wir wollen Trauernde bei den vor ihnen liegenden Aufgaben unterschützen, wie beispielsweise:
• die Wirklichkeit des Verlustes anzunehmen
• alle Gefühle, die mit dem Verlust verbunden sind, zu durchleben und auszudrücken
• sich an eine veränderte Umgebung ohne den oder die Tote anzupassen
• für den gestorbenen Menschen einen neuen Platz zu finden und weiterzuleben.

Leitung: Yvonne Schmidt (Trauerbegleiterin) und Alexander Kaestner (evangelischer Theologe).
Termine:

• 26.03.2013 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
• 26.04.2013 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
• 14.05.2013 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Die Veranstaltungen finden jeweils in der Trauerhalle am Neuen Friedhof im Abschiedsraum (1. Stock) in der Mühlheimer Straße 425 statt.




Elektro-Autos auf dem Neuen Offenbacher Friedhof

startHAUS GmbH, eine seit 2006 bestehende Einrichtung zur Entwicklung und Durchführung innovativer pädagogischer und sonder-pädagogischer Projekte für verschiedene Zielgruppen, hat vom Frankfurter Flughafen zwei Elektro- Autos erworben. Im Frühjahr dieses Jahres werden sie auf dem Neuen Friedhof zum Einsatz kommen. Die Friedhofsbesucher und –besucherinnen können die Viersitzer dann kostenlos als Beifahrer nutzen. Der Standort für die Elektro-Autos wird das Pförtnerhäuschen sein. Die Fahrzeuge transportieren auch Pflanzen, Gieskannen und Erde. Eine Terminvereinbarung wird möglich sein.
Andrea Egerer






Bienenstöcke auf dem Neuen Friedhof

Es ist bekannt, dass Biene vom Aussterben bedroht sind. Bienenköniginnen werden um die ganze Welt geflogen, um hier bei uns neue Völker anzusiedeln. Der optimale Lebensraum für Bienen ist die Stadt.
Warum nicht Bienenstöcke auf einem Friedhof?  Der Neue Friedhof, der nach vorne an die landwirtschaftlich genützte Fläche zwischen Friedhof/ Bürgel/ Rumpenheim und Biebernsee und von hinten an Wald, Kleingärten und Landwirtschaftsfläche grenzt, könnte der geeignete Ort für Bienen sein.
Bienen sind keine aggressiven Tiere sind. Umgekehrt: die Bienen müssen vor den Menschen geschützt werden.  Deswegen galt es, für die Bienenstöcke einen geschützten und verborgenen Ort auf dem Friedhof zu finden.  Ein Bienenstock umfasst ein Bienenvolk von 30.000 bis 60.000 Bienen. Nicht alle fliegen durch die Gegend, weil es auch in einem Bienenstock viel Arbeit gibt. Ausfliegende Bienen steigen sofort auf drei Meter Höhe, um einen besseren Blick auf die Blümchen zu haben. Sie stechen nur, wenn sie Angst um ihr Leben haben und wissen auch, dass Stechen ihr Lebensende ist.
Ein startHAUS- Mitarbeiter wird sich ab Frühjahr als Probeimker ausbilden lassen. Dann können wir bereits im Frühjahr mit unserer Bienenzucht beginnen. Verraten werden wir nicht, wo die Kästen stehen, aber den Honig werden wir sicherlich verkaufen.

Andrea Egerer